Jon Rafman

 

Jon Rafmans (*1981 in Montreal) künstlerische Praxis beleuchtet die vielfältigen Schnittstellen zwischen physischem und digitalem Leben. In seinen medial vielgestaltigen Werken untersucht der Künstler, wie sich moderne Technologien und digitale Medien auf das zeitgenössische Bewusstsein auswirken. Er erforscht Online-Welten und analysiert ihr Vokabular, das er in seine eigenen Videoanimationen überträgt. In seinen Arbeiten nimmt er diese Sprache zu seinem Ausgangspunkt und entwickelt und dystopische Umgebungen, um das ambivalente Potenzial des Internets und seinen Einfluss auf die Gegenwart kritisch zu reflektieren.

 

kunstwerk

Disasters Under The Sun, 2019

Video, 7:53 min

 

Jon Rafman inszeniert computergenerierte dystopische Welten, in denen Horror zum Alltag geworden ist. In „Disasters Under The Sun“ erscheinen Menschen nur noch als emotionslose bewegliche Massen, gesteuert von einer äußeren Gewalt, deren Willkür sie vollkommen ausgeliefert sind. Die gesichtslosen 3D-Animationen werden kontinuierlich gepeinigt. Jeder Individualität und Handlungsfähigkeit beraubt, erscheinen die vereinzelten Gesellschaftsmitglieder gefangen in einer post-industriellen, dematerialisierten Welt. Rafman führtuns die Entfremdung vor Augen, die Menschen durch digitale wie technologische Mittel voneinander trennt und jedes Gefühl von Gemeinschaft auflöst. Im Gegensatz zu den utopischen Zukunftsvisionen, von denen die frühe Moderne geprägt war, entwirft Rafman posthumane Szenarien, in denen Menschen nur noch als digitale Avatare existieren. Er führt dabei die schädlichen Effekte vor Augen, die eine von Algorithmen beherrschte Welt auf Körper und Psyche hat.

 

Jon Rafman

 

Jon Rafmans (*1981 in Montreal) künstlerische Praxis beleuchtet die vielfältigen Schnittstellen zwischen physischem und digitalem Leben. In seinen medial vielgestaltigen Werken untersucht der Künstler, wie sich moderne Technologien und digitale Medien auf das zeitgenössische Bewusstsein auswirken. Er erforscht Online-Welten und analysiert ihr Vokabular, das er in seine eigenen Videoanimationen überträgt. In seinen Arbeiten nimmt er diese Sprache zu seinem Ausgangspunkt und entwickelt und dystopische Umgebungen, um das ambivalente Potenzial des Internets und seinen Einfluss auf die Gegenwart kritisch zu reflektieren.

 

kunstwerk

Disasters Under The Sun, 2019

Video, 7:53 min

 

Jon Rafman inszeniert computergenerierte dystopische Welten, in denen Horror zum Alltag geworden ist. In „Disasters Under The Sun“ erscheinen Menschen nur noch als emotionslose bewegliche Massen, gesteuert von einer äußeren Gewalt, deren Willkür sie vollkommen ausgeliefert sind. Die gesichtslosen 3D-Animationen werden kontinuierlich gepeinigt. Jeder Individualität und Handlungsfähigkeit beraubt, erscheinen die vereinzelten Gesellschaftsmitglieder gefangen in einer post-industriellen, dematerialisierten Welt. Rafman führtuns die Entfremdung vor Augen, die Menschen durch digitale wie technologische Mittel voneinander trennt und jedes Gefühl von Gemeinschaft auflöst. Im Gegensatz zu den utopischen Zukunftsvisionen, von denen die frühe Moderne geprägt war, entwirft Rafman posthumane Szenarien, in denen Menschen nur noch als digitale Avatare existieren. Er führt dabei die schädlichen Effekte vor Augen, die eine von Algorithmen beherrschte Welt auf Körper und Psyche hat.