Trevor Paglen

 

Trevor Paglen (*1974 in Maryland) ist Künstler, Geograf und Autor. In seinen Arbeiten erkundet er die verborgenen Aspekte von Machtsystemen. Durch umfangreiche Recherchen, unterstützt von Wissenschaftler*innen, Astronom*innen und Techniker*innen sowie unter Einsatz neuester Aufnahmetechnologien, spürt er geheime Überwachungssysteme auf und macht sie mittels Fotografie sichtbar. Er dokumentiert versteckte Apparaturen, Anlagen und Aktivitäten, wie Abhörsatelliten oder Militärstützpunkte, die auf keiner Karte verzeichnet sind. Seine Werke regen dazu an, über die Allgegenwart staatlicher und kommerzieller Überwachung zu reflektieren.

 

kunstwerk

The Effect Was Almost Magical, 2019

Video, 55 min, Loop

 

Trevor Paglen untersucht in seinen Arbeiten den Einfluss neuer Technologien auf unsere Gesellschaft. Er macht die Systeme und Machtstrukturen sichtbar, die hinter Datenerfassung und Überwachungsstrategien liegen, und zeigt zugleich auf, welche Anwendungszwecke und Ideologien der Aufzeichnung personenbezogener Informationen zugrunde liegen können. Dabei legt er offen, wie Computer die Welt um uns herum und schließlich auch uns als Menschen erfassen und deuten. Paglens Videoarbeit „The Effect Was Almost Magical“ beschäftigt sich mit der Frage, wie künstliche Intelligenz hört, liest und vielleicht auch versteht. Die Aneinanderreihung von an sich kontextlosen Sätzen basiert auf einer Lernsoftware, die zur Spracherkennung eingesetzt wird. Mittels möglichst unterschiedlicher Ausdrücke soll der Computer befähigt werden, selbstständig zu lesen. Die Abfolge der Sätze ist ohne Logik, doch entsteht beim Betrachten das menschliche Bedürfnis, der Ordnung einen Sinn zu geben. Darin unterscheidet sich die lesende Maschine vom deutenden Menschen. Paglen möchte als Künstler auch Erkenntnisse darüber vermitteln, wie wir sehen und gesehen werden und welche Vorgänge sich im Verborgenen abspielen.

 

Trevor Paglen

 

Trevor Paglen (*1974 in Maryland) ist Künstler, Geograf und Autor. In seinen Arbeiten erkundet er die verborgenen Aspekte von Machtsystemen. Durch umfangreiche Recherchen, unterstützt von Wissenschaftler*innen, Astronom*innen und Techniker*innen sowie unter Einsatz neuester Aufnahmetechnologien, spürt er geheime Überwachungssysteme auf und macht sie mittels Fotografie sichtbar. Er dokumentiert versteckte Apparaturen, Anlagen und Aktivitäten, wie Abhörsatelliten oder Militärstützpunkte, die auf keiner Karte verzeichnet sind. Seine Werke regen dazu an, über die Allgegenwart staatlicher und kommerzieller Überwachung zu reflektieren.

 

kunstwerk

The Effect Was Almost Magical, 2019

Video, 55 min, Loop

 

Trevor Paglen untersucht in seinen Arbeiten den Einfluss neuer Technologien auf unsere Gesellschaft. Er macht die Systeme und Machtstrukturen sichtbar, die hinter Datenerfassung und Überwachungsstrategien liegen, und zeigt zugleich auf, welche Anwendungszwecke und Ideologien der Aufzeichnung personenbezogener Informationen zugrunde liegen können. Dabei legt er offen, wie Computer die Welt um uns herum und schließlich auch uns als Menschen erfassen und deuten. Paglens Videoarbeit „The Effect Was Almost Magical“ beschäftigt sich mit der Frage, wie künstliche Intelligenz hört, liest und vielleicht auch versteht. Die Aneinanderreihung von an sich kontextlosen Sätzen basiert auf einer Lernsoftware, die zur Spracherkennung eingesetzt wird. Mittels möglichst unterschiedlicher Ausdrücke soll der Computer befähigt werden, selbstständig zu lesen. Die Abfolge der Sätze ist ohne Logik, doch entsteht beim Betrachten das menschliche Bedürfnis, der Ordnung einen Sinn zu geben. Darin unterscheidet sich die lesende Maschine vom deutenden Menschen. Paglen möchte als Künstler auch Erkenntnisse darüber vermitteln, wie wir sehen und gesehen werden und welche Vorgänge sich im Verborgenen abspielen.