Arthur Jafa


Arthur Jafa (*1960 in Tupelo) ist Filmemacher, Kameramann und Künstler. Im Lauf der letzten drei Jahrzehnte hat er eine multidisziplinäre Praxis entwickelt, die sich in Filmen, Installationen, Vorträgen und Happenings mit den Ausdrucksformen der afroamerikanischen Kultur auseinandersetzt. Viele seiner Werke thematisieren und hinterfragen gängige kulturelle Aussagen über Identität und ethnische Zugehörigkeit. Ausgehend von der US-amerikanischen Black Music und einer dezidiert schwarzen Perspektive, stellen sie das Potenzial einer explizit afroamerikanischen Ästhetik heraus.

 

kunstwerk

APEX, 2013

Video, 8:12 min

 

In seinem achtminütigen Video „APEX“ fügt Arthur Jafa Hunderte digitale Fotografien, Grafiken und Filmstills zu einer überwältigenden Bildercollage zusammen. Begleitet von einem minimalistischen Beat des Detroiter Techno-Pioniers Robert Hood zeigt das Video eine Aufeinanderfolge von 841 Standbildern, die durch ihr schnelles Tempo und ihre Bandbreite eine starke Sogwirkung entfaltet. Auf Ausschnitte aus Kinofilmen folgen Aufnahmen von Musikikonen wie Jimi Hendrix und Iggy Pop sowie brutale Gewaltszenen. Es ist eine assoziative Reflexion über afroamerikanische Kultur, welche der Komplexität ihrer Erfahrungen, ihrer Geschichte, ihrer Schrecken und kulturellen Errungenschaften Ausdruck verleiht. Das erklärte Ziel von Jafas Arbeiten ist es, zu einer Ästhetik zu gelangen, die „der Kraft, Schönheit und Verfremdung“ der afroamerikanischen Musik in der US-Kultur entspricht, um sich selbstbewusst vom dominierenden Blick der weißen Kultur zu emanzipieren.

 

Arthur Jafa


Arthur Jafa (*1960 in Tupelo) ist Filmemacher, Kameramann und Künstler. Im Lauf der letzten drei Jahrzehnte hat er eine multidisziplinäre Praxis entwickelt, die sich in Filmen, Installationen, Vorträgen und Happenings mit den Ausdrucksformen der afroamerikanischen Kultur auseinandersetzt. Viele seiner Werke thematisieren und hinterfragen gängige kulturelle Aussagen über Identität und ethnische Zugehörigkeit. Ausgehend von der US-amerikanischen Black Music und einer dezidiert schwarzen Perspektive, stellen sie das Potenzial einer explizit afroamerikanischen Ästhetik heraus.

 

kunstwerk

APEX, 2013

Video, 8:12 min

 

In seinem achtminütigen Video „APEX“ fügt Arthur Jafa Hunderte digitale Fotografien, Grafiken und Filmstills zu einer überwältigenden Bildercollage zusammen. Begleitet von einem minimalistischen Beat des Detroiter Techno-Pioniers Robert Hood zeigt das Video eine Aufeinanderfolge von 841 Standbildern, die durch ihr schnelles Tempo und ihre Bandbreite eine starke Sogwirkung entfaltet. Auf Ausschnitte aus Kinofilmen folgen Aufnahmen von Musikikonen wie Jimi Hendrix und Iggy Pop sowie brutale Gewaltszenen. Es ist eine assoziative Reflexion über afroamerikanische Kultur, welche der Komplexität ihrer Erfahrungen, ihrer Geschichte, ihrer Schrecken und kulturellen Errungenschaften Ausdruck verleiht. Das erklärte Ziel von Jafas Arbeiten ist es, zu einer Ästhetik zu gelangen, die „der Kraft, Schönheit und Verfremdung“ der afroamerikanischen Musik in der US-Kultur entspricht, um sich selbstbewusst vom dominierenden Blick der weißen Kultur zu emanzipieren.