Andrea Büttner

 

In ihren künstlerischen Werken und Ausstellungen schafft Andrea Büttner (*1972 in Stuttgart) Spannungsfelder zwischen Ethik und Ästhetik, Subjektivität und Kultur. In unterschiedlichen Medien thematisiert sie Formen von Armut, Scham, Sexualität und Verletzlichkeit und widmet sich den Glaubenssystemen, auf denen diese beruhen. Häufig vereinen ihre Arbeiten künstlerische und nicht-künstlerische Fragen, die sich um das menschliche Sein in Relation zu Arbeit, Gemeinschaft oder Glauben drehen. Mehrfach widmete sie sich in diesem Zusammenhang weiblichen Ordensgemeinschaften.

 

kunstwerk

Karmel Dachau, 2019

Video, 50 min

 

In ihrem Video „Karmel Dachau“ setzt sich Andrea Büttner mit dem 1964 gegründeten Karmelitinnenkloster „Heilig Blut“ auseinander, das sich direkt neben der KZ-Gedenkstätte Dachau befindet. Die Nähe zu dem geschichtsträchtigen Ort, an dem an die zweihunderttausend Menschen unfassbares Leid erfuhren, wurde von den Karmelitinnen bewusst gewählt. Durch das Kloster sollte neben der Erinnerungsstätte auch ein Raum der Versöhnung entstehen. Als kontemplative Gemeinschaft sieht der Karmel seine zentrale Aufgabe im Gebet. Die Zellenfenster der Schwestern sind auf das frühere KZ ausgerichtet. Für die Ordensgründung war unter anderem bedeutsam, dass unter den Häftlingen des Konzentrationslagers auch viele katholische Priester waren. In ihrem Video sucht Büttner das Gespräch mit den Nonnen. Sensibel geht die Arbeit dem Verhältnis von Erinnern und Verdrängen, Religion und Gewalt sowie ganz grundsätzlich von Verbrechen, Besinnung und Vergebung nach.

 

Andrea Büttner

 

In ihren künstlerischen Werken und Ausstellungen schafft Andrea Büttner (*1972 in Stuttgart) Spannungsfelder zwischen Ethik und Ästhetik, Subjektivität und Kultur. In unterschiedlichen Medien thematisiert sie Formen von Armut, Scham, Sexualität und Verletzlichkeit und widmet sich den Glaubenssystemen, auf denen diese beruhen. Häufig vereinen ihre Arbeiten künstlerische und nicht-künstlerische Fragen, die sich um das menschliche Sein in Relation zu Arbeit, Gemeinschaft oder Glauben drehen. Mehrfach widmete sie sich in diesem Zusammenhang weiblichen Ordensgemeinschaften.

 

kunstwerk

Karmel Dachau, 2019

Video, 50 min

 

In ihrem Video „Karmel Dachau“ setzt sich Andrea Büttner mit dem 1964 gegründeten Karmelitinnenkloster „Heilig Blut“ auseinander, das sich direkt neben der KZ-Gedenkstätte Dachau befindet. Die Nähe zu dem geschichtsträchtigen Ort, an dem an die zweihunderttausend Menschen unfassbares Leid erfuhren, wurde von den Karmelitinnen bewusst gewählt. Durch das Kloster sollte neben der Erinnerungsstätte auch ein Raum der Versöhnung entstehen. Als kontemplative Gemeinschaft sieht der Karmel seine zentrale Aufgabe im Gebet. Die Zellenfenster der Schwestern sind auf das frühere KZ ausgerichtet. Für die Ordensgründung war unter anderem bedeutsam, dass unter den Häftlingen des Konzentrationslagers auch viele katholische Priester waren. In ihrem Video sucht Büttner das Gespräch mit den Nonnen. Sensibel geht die Arbeit dem Verhältnis von Erinnern und Verdrängen, Religion und Gewalt sowie ganz grundsätzlich von Verbrechen, Besinnung und Vergebung nach.