Assembly

21. bis 31. Mai 2019

 

Assembly ist der Titel eines vielstimmigen öffentlichen Programms, das die Ausstellung Tell me about yesterday tomorrow vom 21. bis 31. Mai 2020 diskursiv und performativ aktiviert. Der Vorplatz des NS-Dokumentationszentrums wird zur Plattform für Diskurs, Performance, musikalische und filmische Beiträge. Die Assembly bietet einen interdisziplinären, kommunikativen Raum, um ausgehend von historischen Erfahrungen Visionen für eine demokratische Zukunft zu entwerfen.

 

Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Kulturschaffenden und Journalist*innen widmet sich der Veranstaltungsschwerpunkt dem Thema Erinnerung im Spannungsfeld von Kunst und Politik. Mit Blick auf aktuelle geschichtsrevisionistische Tendenzen und mögliche Szenarien aber auch Visionen, wird die Relevanz von Erinnerungskultur für die Zukunft unserer Demokratien erörtert. Dabei werden sich Vorträge, Diskussionsrunden, Konzerte, Performances sowie Lesungen und Filmscreenings abwechseln, die versuchen die Münchner Bevölkerung in ihrer Vielfalt hinsichtlich Alter, Interessen und Herkünfte anzusprechen.

 

Die Assembly öffnet ein assoziatives Feld, in dem möglichst vielfältige Formate und Themen aufeinander treffen. Der Begriff Assembly (Versammlung, Zusammenkunft, Aufbau) ist mehrfach zu deuten: Er bezieht sich sowohl auf die Versammlung möglichst aller Mitglieder einer (politischen) Organisation wie auch auf Michael Hardt und Antonio Negris Vision einer auf Kooperation beruhenden politischen Handlungsmacht von vielen, gleichfalls unterschiedlichen Gruppen.

 

Demokratie braucht lebendige Formen der Beteiligung, die unterschiedliche globale Lebenserfahrungen einbeziehen – so der Grundgedanke hinter der 11-tägigen Veranstaltungsreihe. Es geht darum, der Diversität und Komplexität der Gegenwart Rechnung zu tragen und Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns entlang gesellschaftlicher Bruchlinien auf diskursive wie poetische Weise zu verhandeln.

 

programm

Das Programm zur Assembly wird ab Frühjahr 2020 bekannt gegeben.

Assembly

21. bis 31. Mai 2019

 

Assembly ist der Titel eines vielstimmigen öffentlichen Programms, das die Ausstellung Tell me about yesterday tomorrow vom 21. bis 31. Mai 2020 diskursiv und performativ aktiviert. Der Vorplatz des NS-Dokumentationszentrums wird zur Plattform für Diskurs, Performance, musikalische und filmische Beiträge. Die Assembly bietet einen interdisziplinären, kommunikativen Raum, um ausgehend von historischen Erfahrungen Visionen für eine demokratische Zukunft zu entwerfen.

 

Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Kulturschaffenden und Journalist*innen widmet sich der Veranstaltungsschwerpunkt dem Thema Erinnerung im Spannungsfeld von Kunst und Politik. Mit Blick auf aktuelle geschichtsrevisionistische Tendenzen und mögliche Szenarien aber auch Visionen, wird die Relevanz von Erinnerungskultur für die Zukunft unserer Demokratien erörtert. Dabei werden sich Vorträge, Diskussionsrunden, Konzerte, Performances sowie Lesungen und Filmscreenings abwechseln, die versuchen die Münchner Bevölkerung in ihrer Vielfalt hinsichtlich Alter, Interessen und Herkünfte anzusprechen.

 

Die Assembly öffnet ein assoziatives Feld, in dem möglichst vielfältige Formate und Themen aufeinander treffen. Der Begriff Assembly (Versammlung, Zusammenkunft, Aufbau) ist mehrfach zu deuten: Er bezieht sich sowohl auf die Versammlung möglichst aller Mitglieder einer (politischen) Organisation wie auch auf Michael Hardt und Antonio Negris Vision einer auf Kooperation beruhenden politischen Handlungsmacht von vielen, gleichfalls unterschiedlichen Gruppen.

 

Demokratie braucht lebendige Formen der Beteiligung, die unterschiedliche globale Lebenserfahrungen einbeziehen – so der Grundgedanke hinter der 11-tägigen Veranstaltungsreihe. Es geht darum, der Diversität und Komplexität der Gegenwart Rechnung zu tragen und Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns entlang gesellschaftlicher Bruchlinien auf diskursive wie poetische Weise zu verhandeln.